Wörterbuch

Von A wie Agenda Setting bis Y wie YouTube. Hier finden Sie einen kleinen Einblick in die Begrifflichkeiten unseres Werbekosmos. Wir erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Aber wir haben den Anspruch, das Wörterbuch kontinuierlich zu ergänzen. Vorschläge? Wünsche? Fragen? Neue Begriffe?

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A

 

Agenda Setting – ist die Erstellung eines strukturierten Themenplans.

Ansoff-Matrix – ist die Produkt-Markt-Matrix von Harry Igor Ansoff. Die Matrix ermöglicht eine Betrachtung der Chancen und Risiken von Markt-Durchdringung, Produktentwicklung, Markterweiterung und Diversifikation.

Apps – sind Anwendungsprogramme für Smartphone und andere mobile Geräte wie das iPad.

 

B

 

B2B – oder auch Business-to-Business, beschreibt die Beziehung zwischen zwei Unternehmen.

B2C – oder Business-to-Consumer, beschreibt die Beziehung zwischen Unternehmen und Privatpersonen, also Kunden.

Behavioral Targeting – wertet das Surfverhalten anhand besuchter Seiten eines Users aus. Mit diesen Daten können Werbung und Content- oder Produktempfehlungen kundengerecht geschaltet werden. Auf amazon.de werden Kunden Produktvorschläge anhand von bereits angeklickten Artikeln und getätigten Käufen gemacht, um die Suche zu erleichtern und natürlich mehr zu verkaufen.

Benchmark – (zu Deutsch Maßstab) beschreibt Kennzahlen, mit denen zum Beispiel Unternehmen oder Produkte verglichen werden.

Blog – (auch Web-Log) ist ein online geführtes Tagebuch oder Journal. Darin berichtet der Autor (Blogger) über bestimmte Themen oder Dinge aus seinem Leben. Es wird meist aus der Ich-Perspektive geschrieben und Leser des Blogs können über eine Kommentar-Funktion Meinungen und Erfahrungen über die im Blog behandelten Themen austauschen. Unternehmen informieren User in ihren Blogs häufig über Branchennews, interne Abläufe und den Mitarbeiter-Alltag.

 

C

 

Check-in (vgl. LBS) – ist der Vorgang des “Eincheckens” mit LBS wie Facebook Places oder Foursquare. User können so anderen Usern, Freunden oder Geschäften mitteilen, dass sie in der Nähe sind. Check-ins werden von Geschäften oft mit speziellen Aktionen (“Deals”) belohnt.

Clipping – vom englischen “Newspaper Clipping” (Zeitungsausschnitt), beschreibt das Beobachten von Medien in Bezug auf ein Unternehmen. Print- und Online-Medien werden durchsucht und Artikel archiviert. Das Clipping dient auch dem Controlling der Pressearbeit.

Crowdsourcing – ist die Auslagerung einer Tätigkeit von einem Angestellten auf eine undefinierte Masse. So werden zum Beispiel in Online-Communities neue Produktideen für Unternehmen von Kunden vorgeschlagen.

 

F

 

Facebook – ist ein soziales Netzwerk im Internet, das im Februar 2004 gegründet wurde. Das Netzwerk ist in 74 Sprachen verfügbar und hat nach eigenen Angaben rund 600 Millionen Nutzer weltweit. User können Profile mit persönlichen Informationen, Bildern, Videos und Status-Updates anlegen. Künstler, Unternehmen oder Geschäfte können sogenannte Fan Pages anlegen.

regioaktiv hat diese Fan Page: http://www.facebook.com/pages/regioaktivnet/121672584570969?fref=ts

Facebook Places – arbeitet mit Gowalla und Foursquare zusammen und ist ebenfalls ein Location Based Service (LBS). Er ist der größte Anbieter sogenannter “Deals”. Außerdem nutzen laut Facebook täglich mehr als 200 Millionen User Facebook über mobile devices wie zum Beispiel Smartphone – das macht Facebook Places zum interessantesten LBS für Unternehmen.

Fan Page – ist eine Facebook-Seite von Künstlern, Unternehmen oder Geschäften mit denen “Fans” durch Pinnwand-Einträge, Kommentare, Bilder und Videos informiert und zum Dialog aufgefordert werden. Die eigene Bekanntheit kann durch Fans gesteigert und durch die Anzahl der Fans gemessen werden. User werden Fans, indem sie auf den “Like”-button/”gefällt mir”-button klicken.

Auch regioaktiv hat eine Fan Page: http://www.facebook.com/pages/regioaktivnet/121672584570969?fref=ts

Follower – sind Twitter Nutzer die andere Nutzer abonniert haben, also ihren Beiträgen folgen.

Foursquare – ist genau wie Gowalla ein soziales Netzwerk und gehört zu den Location Based Services (LBS). Die beiden Applikationen sind sich sehr ähnlich, Unterschiede liegen in Details und Teilfunktionen. Jedoch sind hier die “Deals” für Check-Ins sehr viel stärker vertreten als bei Gowalla.

Friendcasting – setzt sich aus Friends und Broadcasting zusammen. Bei Friendcasting werden mediale Inhalte genutzt, die von Freunden empfohlen werden.

 

G

 

Ghostwriting – ist das Schreiben von Texten im Namen und für eine andere Person.

Google – ist die am meisten genutzte Suchmaschine weltweit.

Google Adwords – zusammengesetzt aus den englischen Begriffen “adverts” und “words” bietet Adwords die Möglichkeit suchbegriffspezifische Werbung bei Google zu schalten. Wenn also nach einem bestimmten Begriff “gegoogelt” wird, werden passenden Werbeanzeigen mitangezeigt.

Gowalla – ist eine Applikation sowie ein soziales Netzwerk und gehört zu den Location Based Services (LBS). Mit diesem Service haben User die Möglichkeit, mit ihrem Smartphone in Geschäften oder bestimmten Orten “einzuchecken”. Unternehmen haben die Möglichkeit Kunden für Check-Ins zu belohnen – zum Beispiel mit einem Rabatt oder Gutschein für jeden fünften Check-In oder wenn mit Freunden zusammen eingecheckt wird. Die Check-Ins werden auf Gowalla und je nach Einstellung auch auf Facebook und Twitter veröffentlicht.

 

H

 

Hashtag – ist eine spezielle Suchfunktion bei Twitter. Durch das Voranstellen eines Raute Zeichens also # (engl. hash) bei Wörtern in Tweets werden diese gekennzeichnet. Wenn ein User dieses Wort mit dem #-Zeichen sucht, so enthält das Ergebnis die so gekennzeichneten Tweets.

 

I

 

Incentives – sind Anreize, die Kunden oder Mitarbeitern gegeben werden. Mit ihnen werden neue Kunden angeworben, inaktive Kunden reaktiviert oder Mitarbeiter motiviert. Incentives sind zum Beispiel Gutscheine, Rabatte oder auch Veranstaltungen. Meist wird der Begriff jedoch im Zusammenhang mit Maßnahmen zur Mitarbeitermotivation verwendet.

 

K

 

Klickrate – beschreibt, wie oft Werbeanzeigen auf Webseiten oder Links, zum Beispiel in Newslettern, angeklickt wurden. An der Klickrate wird der Erfolg eines Werbemittels gemessen.

 

L

 

Launch - (zu Deutsch unter anderem Start, Einführung oder Inbetriebnahme) wird im Zusammenhang mit dem Start einer Werbekampagne oder der Veröffentlichung einer Webseite verwendet.

LifeCycle-E-Mail – ist eine Form des E-Mail-Marketings und unterteilt den “Kunden-Lebenszyklus” in vier Abschnitte: Interessent, Neukunde, Bestandskunde und Inaktiver Kunde. Desto besser diese Abschnitte aufgeteilt und mit Anstoßketten versehen werden, umso relevanter wird die E-Mail für den Kunden.

Likeability – (zu Deutsch Beliebtheit oder Gefallen) beschreibt den Erfolg einer Werbekampagne oder eines Produkts.

Like-button/gefällt mir-button – ist ein Feature auf Facebook mit dem Künstlern, Marken oder Geschäften ein positives Feedback gegeben wird. Durch dieses Feature wird der User mit der Page verbunden. Das heißt, er wird immer über Statusupdates oder zum Beispiel Events auf dem Laufenden gehalten.

Location Based Services - (auch LBS) sind Informations- oder Unterhaltungsdienste, die über Mobilgeräte wie Smartphone genutzt werden können. Die größten Plattformen sind aktuell Gowalla, Foursquare und Facebook Places. Mit LBS lässt sich nicht nur herausfinden, ob Freunde in der Nähe sind oder wo der nächste Geldautomat ist, sondern auch welche Unternehmen Sonderaktionen bieten. Für Privatpersonen steht der Unterhaltungs- und Belohnungsfaktor im Vordergrund. Je nach Dienst können Gegenstände oder Abzeichen gesammelt werden. Außerdem bieten Unternehmen ihren Kunden oft spezielle Angebote für das Einchecken mit LBS an. Für Unternehmen sind LBS eine Chance Kunden effektiver auf sich Aufmerksam zu machen und loyale Kunden zu erkennen und belohnen.

 

M

 

Mailing – ist eine Massenpostsendung zu Werbezwecken. Es wird unterschieden zwischen adressierten, teiladressierten und unadressierten Mailings (Wurfsendungen).

Mediaplanung – wird durchgeführt, um die größte Werbewirkung mit dem eingesetzten Budget zu erreichen. Dabei wird analysiert, welche Medien die entsprechende Zielgruppe ansprechen, welche Reichweite sie haben und zu welchem Preis. Im Mediaplan wird festgelegt, wann und wie Werbeanzeigen geschaltet werden.

Me-too-Produkt – oder auch Nachahmerprodukt, ist eine Imitation eines bereits vorhandenen Produkts, das durch niedrige Entwicklungskosten und Markteinführungskosten günstiger angeboten wird.

Monitoring – ist die Beobachtung von anderen Usern und deren Reaktionen in Bezug auf die eigene Online-Präsenz.

Multiplikatoren – können entweder Massenmedien oder Personen in der Öffentlichkeit sein, die durch Fähigkeiten, Meinungen, Kenntnisse oder Beruf Aufmerksamkeit erlangt haben und deswegen geeignet sind, Informationen zu verbreiten.

 

O

 

Öffnungsrate – wird durch die Anzahl an versandten Newslettern und den geöffneten Newslettern errechnet. Dadurch lässt sich die Popularität des Newsletters aufzeigen.

 

P

 

Pitch – oder auch Agenturpitch ist der Wettbewerb mehrerer Agenturen um einen Kunden oder einen Werbeetat. Werden die Agenturen für ihre Präsentationen vergütet (was die Regel sein sollte), dann spricht man von einem Pitchhonorar.

Podcasts – sind Audiobeiträge, die in der Regel kostenlos zum Herunterladen angeboten werden. Zu einem Podcast gehören in der Regel mehrere Episoden die von bestimmten Themen handeln. User können Podcasts abonnieren und über ein Programm automatisch nach Erscheinen herunterladen. Für Unternehmen sind Podcasts ein weiterer Weg, Kunden zu erreichen und sie zu informieren. Große deutsche Podcast-Portale sind zum Beispiel: podcast.de und podster.de

Pressemitteilung – informiert Journalisten und Redaktionen über aktuelle Ereignisse, Veranstaltungen oder Produkte in einem Unternehmen oder im Leben einer öffentlichen Person.

 

R

 

Remarketing – gehört zum Online-Marketing und ist eine Funktion in Google Adwords. Mit Remarketing wird Webseiten-Besuchern auch nach dem Verlassen der Webseite, Werbung der vorigen Webseite auf den als nächstes besuchten Seiten angezeigt.

Responseelemente – sind Werbemittel, die Kunden zu einem direkten Dialog oder einer Handlung auffordern. Mögliche Responseelemente sind Antwortkarten, Coupons oder Gewinnspielcodes zum Einsatz auf Webseiten.

 

S

 

Screencast – kann man als Screenshot-Video bezeichnen. Dem Zuschauer werden, meist begleitet von Audio-Kommentaren, Abläufe am Computerbildschirm wie zum Beispiel eine neue Software, erklärt.

Share-With-Your-Network – (auch SWYN oder Share-to-Social) ist eine Funktion für Webseiten und Newsletter, bei der hinter jedem Artikel ein Link zu einem Social Network integriert wird. Über den Link kann der Leser den Artikel auf seinem Profil veröffentlichen und so an Freunde weiterleiten.

Signet – ist eine andere Bezeichnung für Logo.

Social Networks – (zu Deutsch soziale Netzwerke) sind Internet-Portale, auf denen User eigene Inhalte veröffentlichen, Profile erstellen und sich austauschen können. Beispiele für große soziale Netzwerke sind Facebook, Twitter, Xing, und YouTube.

Specials und Deals – sind Angebote bei verschiedenen Location Based Services. Unternehmen können Usern spezielle Angebote für Check-Ins bieten und so neue Kunden gewinnen, Kunden binden und Aufmerksamkeit erregen.

SWOT-Analyse - SWOT ist eine Abkürzung aus englischen Begriffen und wird zusammengesetzt aus: Strengths, Weaknesses, Opportunities, Threats. Es handelt sich um eine Analyse der Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken eines Unternehmens.

 

T

 

Tausend-Kontakt-Preis – kurz TKP, ist der Preis um 1000 Personen mit einer bestimmten Form von Werbung zu erreichen. Das macht die Kosten zum Beispiel bei Werbeschaltungen in Zeitungen mit verschiedenen Auflagen vergleichbar.

Trigger-Mail – ist ein Teil der LifeCycle-E-Mails. Sie wird aufgrund eines persönlichen Ereignisses des Kunden, wie zum Bespiel dem Geburtstag, ausgelöst und automatisch versendet. Trigger-Mails geben Unternehmen die Möglichkeit, Kunden personalisierte Informationen zukommen zu lassen, die genau in die Lebenssituation des Kunden passen.

Twitter – ist ein soziales Netzwerk im Internet, das im März 2006 veröffentlicht wurde. Dabei handelt es sich um eine sogenannte Mikroblogging-Anwendung. Über diese Webseite werden kurze Textnachrichten mit höchstens 140 Zeichen “getwittert”, also im Internet veröffentlicht. Diese Tweets werden allen Usern angezeigt, die diese Person abonniert haben, also ihr folgen (“follow”). Deshalb nennt man diese Personen Follower.

Typographie – Teil der grafischen Gestaltung, der sich mit Schriften befasst.

 

U

 

User Generated Content - kurz UGC, ist der von Nutzern generierte Inhalt. Dabei handelt es sich zum Beispiel um Produkt- oder Dienstleistungsbewertungen, aber auch Videos, Podcasts, Kommentare und Blogeinträge.

Unique Selling Proposition – kurz USP und zu Deutsch Alleinstellungsmerkmal ist eine einzigartige Eigenschaft eines Produkts oder Unternehmens, das zur Bekanntheits- und Popularitätssteigerung führt.

 

V

 

Vercodung – auch Kodierung oder Coding, ist die Übersetzung zur Auswertung von Antworten auf Fragebögen zu Marktforschungszwecken.

Videocast – (auch Podcast) ist dem Podcast sehr ähnlich und unterscheidet sich lediglich dadurch, dass es sich hierbei um Videobeiträge handelt.

 

W

 

Web 2.0 – beschreibt die Summe aller Online-Dienste die den Schwerpunkt auf die Interaktion mit und zwischen Usern legen. Im Web 1.0 wurde der Inhalt zum größten Teil von Webseiten-Betreibern vorgegeben, im Gegensatz dazu spielt im Web 2.0 User Generated Content eine große Rolle.

Word of Mouth – (zu Deutsch Mundpropaganda) ist die Bewertung eines Produkts oder einer Dienstleistung auf diversen Plattformen. Von einem Eintrag auf Facebook bis zu einer Bewertung bei Online-Händlern, haben User viele Möglichkeiten ihre Meinung publik zu machen. Diese Form der Mundpropaganda wird für Unternehmen immer wichtiger, da Kunden ihre Empfehlungen mit zunehmender Tendenz aus sozialen Medien erhalten und Meinungen dort auch schneller verbreitet werden.

 

X

 

Xing – ist ein soziales Netzwerk das sich auf berufliche Kontakte spezialisiert hat. Aktuell nutzen mehr als zehn Millionen Mitglieder weltweit die Plattform um Jobs, Mitarbeiter und Kooperationen zu finden und sich auszutauschen.

 

Y

 

YouTube – ist ein Videoportal, das 2005 gegründet wurde. Schon 2006 wurde es für 1,65 Milliarden Dollar von Google gekauft. User können Videos auf der Seite veröffentlichen und kommentieren. Außerdem bietet YouTube die Möglichkeit sich einen personalisierten Kanal anzulegen, eine Art Profil, auf dem die eigenen Videos gesammelt werden. Unternehmen erstellen Clips von Veranstaltungen, Werbespots und rufen zu Mitmach-Aktionen auf.

 

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